Wohnungsbaugesellschaft bringt Machbarkeitsstudie auf den Weg
Pressemitteilung 13.08.2021
Aktuell läuft eine mit drei Architekturbüros parallel durchgeführte Machbarkeitsstudie, in welcher der kommunale Wohnungsbau der Gesellschaft grundsätzlich entwickelt wird. Die Muster und der dahinterstehende Baukasten sollen es ermöglichen, Bauprojekte später schnell und effektiv auszurollen. „Um passende Lösungen für alle Mitgliedskommunen in unserem vielfältigen Landkreis anzubieten, entwickeln wir dabei zwei Modelle: Eines für den urbanen und eines für den ländlichen Raum,“ erklärt der Geschäftsführer Dr. Christoph Maier die Idee.
Als Kooperationspartner konnten zwei in der Region verwurzelte Architekturbüros gewonnen werden, „Grabow & Klause“ sowie „Kammerl & Kollegen“. Zudem ist das Wiener Büro „ThalerThaler Architekten“ mit an Bord. „Wir sind sehr froh, dass wir so erfahrene Partner mit einem starken Schwerpunkt im geförderten Wohnungsbau gewinnen konnten“, so Dr. Maier weiter. Zusammen mit den Büros werden auch mögliche Projekte in Gröbenzell, Fürstenfeldbruck und Türkenfeld beispielhaft ausformuliert, so dass im Oktober eine erste Sichtbarkeit von konkreten Projekten in Architektur und Kosten vorhanden sein wird.
„Wir fokussieren uns auf flächenschonende und intelligente Grundrisse, die sich in Breite, Länge und Höhe gut modular zu einander fügen lassen“, erklärt Dipl.-Ing. Markus Ostermair, technischer Geschäftsführer bei der Wohnungsbaugesellschaft die Herangehensweise. Eine wichtige Rolle werden attraktive Gemeinschaftszonen im Innen- und Außenraum spielen. Diese kompensieren die Kompaktheit der Wohnflächen. „Eine anspruchsvolle und wiedererkennbare Architektur soll sichtbar Zeugnis davon ablegt, dass hier Gemeinschaft baut. Lebensfreudige Grünräume und eine optimale städtebauliche Eingliederung in die Umgebung sind dabei selbstverständlich“ so Ostermair weiter. Um Kosten zu minimieren soll beispielsweise die Nutzerhaustechnik auf das wirklich Erforderliche beschränkt werden.
Durch regenerative Energieerzeugung, E-Infrastruktur, Sharingangebote und maximale Einbindung in öffentliche Mobilität wird das Ziel verfolgt, mittelfristig klimaneutral zu werden. Dr. Maier unterstreicht den diesbezüglichen Anspruch der Gesellschaft wie folgt: „Wir bringen bezahlbares Wohnen und Klimaneutralität zusammen. Hier haben wir unseren ökologischen Anspruch nochmals geschärft“.
Grundlage für die Machbarkeitsstudie ist das Leitbild „Bezahlbar Wohnen im Landkreis Fürstenfeldbruck“.












