PFARRSTRASSE OLCHING

PROJEKTSTATUS

In Umsetzung. Bezug voraussichtlich ab 2028.


In der Pfarrstraße in Olching entstehen 19 geförderte Wohnungen mit einem familienfreundlicher Wohnungsmix schwerpunktmäßig für Bedienstete des Landkreises. Hier setzen der Landkreis Fürstenfeldbruck, die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck (WBG) und die VILGERTSHOFER Bauträger GmbH ein klares Zeichen für soziale Verantwortung und zukunftsorientierte Wohnraumpolitik.



PROJEKTÜBERBLICK


Anzahl & Typen
19 barrierefreie Wohnungen in 2 Mehrfamilienhäusern mit rund 1.350 m² Wohnfläche.


Nutzungskonzept
Bezahlbarer Wohnraum für Bedienstete des Landkreises und seiner Beteiligungen – mit vielfältigem Wohnungsmix von 1 bis 5 Zimmern.


Bauweise
Nachhaltige Ziegelbauweise im EH-55-Standard mit gemeinsamer Tiefgarage.


Energieversorgung
Kommunale Fernwärme aus Olching.



PRESSE

29.4.2026

Pressemitteilung: Neue Wege zu bezahlbarem Wohnen

 

Gemeinsam stark für bezahlbares Wohnen: Mit dem neuen Wohnungsbauprojekt in der Pfarrstraße in Olching setzen der Landkreis Fürstenfeldbruck, die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck (WBG) und die VILGERTSHOFER Bauträger GmbH ein klares Zeichen für soziale Verantwortung und zukunftsorientierte Wohnraumpolitik.

 

Bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist Kreativität gefragt. Der Landkreis Fürstenfeldbruck geht mit Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck (WBG) hier nun einen neuen Weg und erwirbt von der VILGERTSHOFER Bauträger GmbH eine neue zu errichtende Wohnanlage mit 19 Wohnungen.

 

Die Flächen wurden im Rahmen des Olchinger SOBON-Modells entwickelt und werden nun vom Landkreis im Rahmen des kommunalen Wohnungsbauförderprogramms (KommWFP) erworben. Voraussetzung für die Umsetzung ist die Bewilligung der Förderung. Mit der Planung wurde das Münchner Architekturbüro Peter Bohn Architekten beauftragt.

 

Ziel ist es, modernen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum für Bedienstete des Landkreises sowie seiner Eigenbetriebe und Beteiligungen zu schaffen.

 

Landrat Thomas Karmasin betont: „Bezahlbarer, moderner Wohnraum für unsere Bediensteten ist ein wichtiger Standortfaktor. Sozial verträgliche Mieten helfen uns, Personal zu gewinnen, zu halten und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft konsequent weitergehen – für einen starken Landkreis Fürstenfeldbruck. Außerdem entlasten wir natürlich indirekt den allgemeinen Wohnungsmarkt.“

 

Thomas Vilgertshofer, Inhaber der VILGERTSHOFER Bauträger GmbH, ergänzt: „Als mittelständisches, inhabergeführtes Familienunternehmen sehen wir es als große Verantwortung und zugleich als Chance, dieses Projekt umzusetzen.

 

Mario Schmölz, geschäftsführender Gesellschafter der VILGERTSHOFER Bauträger GmbH unterstreicht: Es ist uns wichtig, Wohnraum für Menschen zu schaffen, die im Landkreis wichtige Aufgaben erfüllen.“

 

Die WBG hat das Projekt für den Landkreis initiiert und begleitet als Dienstleister alle Umsetzungsschritte. So konnte bereits im Dezember 2025 der Notarvertrag beurkundet werden. In enger Zusammenarbeit aller drei Partner wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Genehmigungsplanung wurde eingereicht.

 

Dr. Christoph Maier, Geschäftsführer der WBG, erklärt: „Um bezahlbaren Wohnraum entstehen zu lassen, muss man jede Chance nutzen. Genau das haben wir hier getan. Wenn die Förderbehörde mitspielt, könnten bereits 2028 die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen.“

 

Geplant sind 2 MFH mit 19 barrierefreien Wohnungen, einer Wohnfläche von ca. 1.350 m² und einer gemeinsamen Tiefgarage. Die Ausführung erfolgt in nachhaltiger Ziegelbauweise im Energieeffizienzstandard EH 55. Die Beheizung erfolgt durch kommunale Fernwärme aus Olching. Der Wohnungsmix von einer 1-Zimmer-, drei 2-Zimmer-, elf 3-Zimmer, drei 4-Zimmer und einer 5-Zimmer-Wohnung spricht eine sehr breite Nutzergruppe an und bietet insbesondere auch Wohnraum für Familien.

 

Auch wirtschaftlich macht das Projekt für den Landkreis Sinn: Bei einem geschätzten Gesamtaufwand (Kosten abzüglich Mieterlöse) von rund 2,5 bis 3 Millionen Euro über dreißig Jahre erhält der Landkreis nach 30 Jahren eine vollständig abfinanzierte Immobilie, hält dringend benötigten Wohnraum vor und erzielt Mieteinnahmen erheblichen Umfangs.

 

Fazit: Ein gemeinsames Landkreis-Projekt mit starker Wirkung, das zeigt was geht, wenn man will.

Kammerl & Kollegen Architekten